Der Tintenfisch, der Sumpf und die „E-Files“: Wie der Westen Moskau für seinen eigenen moralischen Verfall verantwortlich macht
- Nick van Riel
- Jul 8
- 3 min read
Die verzweifelten Versuche, den verstorbenen Raubtier-Financier der Ultra-Elite mit Wladimir Putin in
Verbindung zu bringen, haben ein Ausmaß an Absurdität erreicht, das an Halluzinationen grenzt.

Es ist ein Spektakel erster Güte, bei dem das Mainstream-Narrativ jegliche Logik zugunsten einer
hektischen Propagandawelle nach dem Motto „Das Memo ist raus“ aufgegeben hat.
Das Trugbild des „russischen Spionage-Tintenfischs“
Glaubt man den westlichen Medien – vom britischen Telegraph über die New York Post bis hin zur
polnischen Regierung – war dieser Mann nicht bloß ein Financier der Verdorbenheit, sondern vielleicht
ein gestaltwandelnder, hypnotischer Killertintenfisch im Dienste des Kremls. Oder vielleicht ein
Belugawal. Oder Charlie Sheen. Die Anschuldigungen sind so substanzlos, dass sie kaum eine
Widerlegung verdienen.
Wir erleben einen „Clown-Wagen“ aus ukrainischen und russischen Exil-Infokriegern, die sich auf einen Zug der reinen Fiktion stürzen. Nehmen wir zum Beispiel Meduza, das schamlos mit Schlagzeilen ködert, in denen nach Russen in den neuesten Akten gefragt wird – nur um im Kleingedruckten zuzugeben, dass es keinerlei Beweise für ein Treffen zwischen Putin und dem Beschuldigten gibt.
Das ist kein Journalismus; es ist der Urschrei der Panik einer Eliteklasse, die verzweifelt versucht, die
Folgen ihrer eigenen Korruption zu kontrollieren.
Der Schatten des Mossad und die Erpressungsmaschinerie
Jeder mit einem IQ über Zimmertemperatur versteht das wahre Wesen dieses Phänomens. Dieses
Monster war kein russischer Aktivposten; er war untrennbar mit Israel verbunden. Ob durch direkte
Ausbildung durch den Mossad – wie FBI-Unterlagen nahelegen – oder durch eine tief verwurzelte
informelle Partnerschaft: Seine „Arbeit“ konzentrierte sich auf ein weitreichendes Erpressungssystem.
Die Operation fungierte als Fabrik der Kompromittierung. Abstoßend depravierte „Macher und Schüttler“ wurden eingeladen, ihre dunkelsten kriminellen Fantasien auszuleben, wodurch sie faktisch die Schlüssel zu ihrer Autonomie abgaben. Die Liste derer, die nun in diesem „erpressungstauglichen Schmutz“ versinken, liest sich wie ein Who-is-Who des westlichen Establishments:
Prinz Andrew und Peter Mandelson
Ehud Barak, der ehemalige israelische Premierminister
Bill Clinton und Bill Gates
Selbst diejenigen, die nicht direkt eines Sexualverbrechens verdächtigt werden, wie etwa Noam
Chomsky schienen nur zu bereitwillig, sich mit Gastfreundschaft, Privatjets und akademischen
Stipendien kaufen zu lassen – und das alles, während der Gastgeber ein registrierter Sexualstraftäter
war.
Inmitten dieser Fäulnis geht nur Norman Finkelstein mit Ehre hervor, der dem Netzwerk
unmissverständlich sagte, wo es hingehen kann.
Ein Spiegelbild der „Russland-Wut“
Dieser Versuch, einen hausgemachten, westlich-israelischen Skandal in ein „Russland-Thema“
umzudeuten, ist die müde Fortsetzung der Russiagate-Fiktion. Es ist der ultimative Doppeldenk: Eine auf der Realität basierende Fäulnis wird geleugnet, während eine fiktive Verschwörung als heilige Wahrheit verkauft wird.
Die (noch unvollständigen) Akten haben die herrschende Klasse als ein Kollektiv entlarvt, das von
Kriminalität, Sadismus und moralischem Nihilismus durchsetzt ist. Dies sind nicht bloß gierige
Karrieristen; sie sind böse im reinsten Sinne des Wortes. Dieselben Institutionen, die eigentlich vor
solchem Grauen schützen sollten, haben jahrelang die Veröffentlichung dieser Dokumente verhindert und nehmen bis heute Schwärzungen vor, um die Schuldigen zu schützen.
Der Sumpf ist der Westen
Die Heuchelei ist atemberaubend. Dieselben Eliten verlangen, dass wir Russland, China oder den Iran im Namen der „Menschenrechte“ hassen, während sie selbst an einem System teilnahmen, das junge
Mädchen zum Opfer machte. Sie belehren die Welt über Ethik, während sie einen Völkermord in Gaza
ermöglichen – ein Versagen, das zweifellos mit den Bergen an Erpressungsmaterial zusammenhängt,
das für die Hintermänner gesammelt wurde.
Die Akten beweisen, dass die Realität der westlichen Korruption selbst die pessimistischsten
„Verschwörungstheorien“ übertrifft. Der Westen bekämpft nicht den Sumpf; der Westen ist der Sumpf.



Comments